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Künstler aus dem Kreis um Heinrich Friedrich FÜGER

Wien um 1790


Graf Joseph Johann Ferraris als Feldmarschall mit dem Orden vom Goldenen Vlies


Aquarell auf Elfenbein, DM 7cm, vergoldeter Metallrahmen


 

Preis:

 2.750 €


Graf Joseph Johann von Ferraris (22.4.1726 in Lunéville - 1.4.1814 Wien) trat seine militärische Karriere unter dem Dienst der Kaiserin Marie Theresia an. 1767 wurde er als Artilleriekommandant in die österreichischen Niederlande gesandt und stand dort bis in die 80er Jahre als Gouverneur von Ostflandern mit Herzog Albert von Sachsen-Teschen in Kontakt. 1784 wurde er zum Feldzeugmeister ernannt und wurde im Zuge der Koalitionskriege gegen Frankreich nach der Schlacht bei Valencienne mit dem Kommandeurkreuz des Militär-Maria-Theresienordens ausgezeichnet. Unmittelbar nach dieser Auszeichnung ist diese Miniatur entstanden. Ferraris betreute während seines Aufenthalts in Flandern die Herausgabe einer groß angelegten topographischen Aufnahme der Niederlande. Wie Herzog Albert war auch er wissenschaftlich orientiert und gehört zu den bedeutenden Freimaurern. Füger, der in den 90er Jahren die repräsentative Porträtminiatur der Tochter des Grafen Ferraris malte („Molly" Zichy-Ferraris), konnte nach seiner Rückkehr aus Italien vor allem Freunde und Auftraggeber aus dem Kreis der Freimaurer gewinnen, zu denen auch Graf Ferraris (neben Born, Birkenstock, den Grafen Fries etc.) gehörte. Technisch ist diese Miniatur noch in relativ starken Kontrastfarben und mit längeren Pinselstrichen in der Gesichtspartie ausgeführt, die der Physiognomie eine starke Plastizität verleihen (dominierendes Blaugrau), während die Uniform nur mit einigen langen Pinselstrichen angedeutet ist. Für die Autorschaft muss jedoch ein Künstler, der zu Füger in einem Schülerverhältnis gestanden ist, herangezogen werden.


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