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Dominikus BEUCHEL - VERKAUFT


tätig erstes Drittel 17. Jahrhundert


Neptun


monogrammiert: BD


Feder in Schwarz, grau und blau laviert, weiß gehöht, 18 x 25 cm 


 

Preis:

 



 Stilistisch ist die Zeichnung mit den graphischen Arbeiten von Künstlern vergleichbar, die vor allem in Prag für Kaiser Rudolf II. zu Beginn des 17. Jahrhunderts tätig waren.

Die Ausstrahlung der Rudolfinischen Hofkunst kann man bis Breslau und Dresden verfolgen. Es sind vor allem Künstler in Breslau, wie David Heidenreich[1] (Freiburg um 1573 – 1635 Breslau) oder Bartholomäus Strobel d. J. (1591 Breslau – 1650)[2], die in der Tradition Sprangers arbeiteten.

Ein Künstler mit dem Namen Dominikus Beuchel[3], gebürtig aus Schweidnitz (ca. 30 km von Breslau entfernt), war 1606 in der Lehre bei Barthel Strobel d. Älteren, der ein relativ große Werkstatt in Breslau leitete. Nach dessen Tod beendete Beuchel 1612 seine Lehrzeit bei dem Maler Joachim Reuckendorf.

Obwohl man über diesen Künstler nicht mehr weiß, läßt sich diese Zeichnung auf Grund der graphischen Charakteristika, wie die Schraffuren und die Verwendung mehrerer Farben in den Kreis der schlesischen Kunst zu Anfang des 17. Jahrhunderts lokalisieren.




[1] Geissler, H. Die deutsche Zeichnung 1540 – 1600, Ausstellungskatalog Stuttgart 1979, Band II, S. 151 f.

 

[2] Geissler 1979, Band II, S. 157 f.

 

[3] Schultz, Alwin, Untersuchung zur Geschichte der schlesischen Maler, Breslau 1882, S. 23.

 


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