Kreis um Jean Etienne LIOTARD

um 1747

Kaiserin Maria Theresia

Aquarell und Gouache auf Pergament, 5,5 x 7,5 cm

Die Kaiserin trägt in den Haaren ein Diadem, ein repräsentatives Kleid mit eingelegten Steinen und den rötlichen Hermelinumhang.
Jean Etienne Liotard hielt sich zwischen 1743 und 1748 mehrmals in Wien auf, um dort Porträts der kaiserlichen Familie in Öl, Pastell und in Miniaturen (Pergament und Email) anzufertigen. Als Gehilfen standen ihm der Österreicher Peter Kobler und der ebenfalls aus Genf stammende Jean Adam Serre zur Seite (siehe die Darstellungen der Kaiserin, in: Robert Keil, Die Porträtminiaturen des Hauses Habsburg, Wien 1999, vor allem Kat. 30, S. 42). Heute ist es sehr schwierig die unsignierten Miniaturen Serre oder Kobler zuzuschreiben. Typisch für diese Künstler sind die grau-grünen Schattierungen für die Fleischpartien, die nicht in Punkten, sondern in kurzen Pinselstrichen ausgeführt wurden.
Der Porträttypus bei allen diesen Miniaturen geht auf die in Öl gemalten Versionen zurück, wie eine Version der Kaiserin Maria Theresias von Liotard im Rijksmuseum Amsterdam zeigt.

Preis:   4.650 €